Geschwister Scholl Gymnasium
Waldkirch

Naturwissenschaftliches und sprachliches Profil mit bilingualem Zug

Radio GSA

Radioprojekt in Dakar, Senegal

Dreck, Armut, fremde Menschen, Reis, viel Reis, kein Strom, kein Wasser, Hitze!

Das ist doch Afrika, oder?

Eigentlich nicht…

Wir waren mit der Geschwister-Scholl-Antenne und Unterstützung in Dakar.

Zusammen mit unserem Schulsozialarbeiter Herr Ohnemus und Musiklehrer Herr Faller ging die Reise von Straßburg mit dem TGV nach Paris-Orly und von dort aus mit einem sechsstündigen Flug nach Dakar, wo Caren Bredin uns mit offenen Armen empfangen hat. Nach vier Stunden Schlaf im Goethe-Institut in Dakar sind wir dann mit der Chaloupe, also einer kleinen Fähre, zwanzig Minuten übers Meer zu „unserer“ kleinen Insel Gorée gefahren, wo wir dann für die nächsten zehn Tage in einer Herberge übernachteten.

 Zusammen mit Schülern von sechs verschiedenen Schulen aus dem Senegal und einer weiteren aus Deutschland haben wir es geschafft, eine zweisprachige (französisch/deutsch) Radiosendung auf die Beine zu stellen. Sieben Tage haben wir in gemischten Gruppen insgesamt acht Beiträge über verschiedene Themen produziert. Durch eine kleine Einführung zum Thema Radio konnten wir dann auch gleich loslegen:  Konzepte erarbeiten, O-Töne sammeln, Leute interviewen, Material schneiden, Manteltexte einsprechen und vieles mehr meisterte jede Gruppe. Am Ende unseres Aufenthalts, wurde die komplette Radiosendung sowohl mit Deutscher- als auch Senegalesischer Musik und Live-Moderation mit zwei deutschen und einer senegalesischen Moderatorin an einer Schule gesendet bzw. angehört. Das war hoffentlich nur der Anfang eines  interkulturellen Austauschs und Radionetzwerks zwischen dem Senegal und Deutschland.

Doch unsere Reise in ein so fremdes Land, war viel mehr als nur ein Radioprojekt. Sie war ein Abenteuer fürs Leben. Wir haben mit den Menschen dort nicht nur zusammen gearbeitet, sondern mit ihnen gelebt, gefeiert und erlebt. Schon nach zwei Tagen waren wir alle eine große Familie, trotz unterschiedlicher Sprachen, Kulturen, unterschiedlichem Äußerem und mehr.  Denn die Leute waren alle von Anfang an offen und freundlich uns gegenüber. Außerdem waren sie in allem viel entspannter, was schnell auf uns abfärbte. Auch wenn mal etwas nicht so lief, wie geplant, haben sie immer das Beste draus gemacht. Wir haben alle viel gelacht und gemerkt, dass es auch viele andere Wege gibt sich zu verständigen und Freunde zu finden, als nur Sprache.

Sonst bestand unsere Reise noch aus scharfem Essen, Milchpulver, Flurpartys vielen Kaffeepausen und Ausflügen. Natürlich haben wir in unserer Freizeit einfach viel Sonne, das Meer, die Natur, die Menschen genossen und viele Erinnerungsfotos mit unseren neuen Freunden geschossen.

Und jeder von uns hat ein Stück Senegal mitgenommen…

Rosa Schroth und Milena Fuchs, 10b

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