In der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten verwandelte sich unsere Sporthalle in einen Ort voller Energie, Rhythmus und urbaner Lebensfreude: Gemeinsam mit der Tänzerin und Choreografin Miriam Cheema – die zudem als Nachtkulturbeauftragte der Stadt Freiburg wertvolle Einblicke und Impulse aus diesem Bereich einbringen konnte – durften wir eine intensive und unvergessliche Unterrichtseinheit zum Thema House Dance erleben.
Mehr als nur Bewegung
Im Mittelpunkt des Projekts stand mehr als nur das Erlernen neuer Tanzschritte. Die Schülerinnen und Schüler tauchten tief in die faszinierende Szenekultur des House Dance ein – einer Tanzform, die in den Clubs von Chicago und New York der 1980er Jahre ihren Ursprung hat und für Offenheit, Gemeinschaft und Ausdrucksstärke steht. Durch Miri Cheemas Arbeit als Nachtkulturbeauftragte erhielten die Jugendlichen darüber hinaus spannende Perspektiven auf urbane Jugend- und Clubkulturen sowie deren gesellschaftliche Bedeutung.
Neben wertvollen neuen körperlichen Bewegungserfahrungen – wie dem fließenden, rhythmischen Footwork und dem typischen Jacking – stand vor allem die eigene Kreativität im Vordergrund. In Kleingruppen entwickelten die Jugendlichen auch eigene Choreographien, die sie am Ende präsentierten.
