Geschwister Scholl Gymnasium
Waldkirch

Naturwissenschaftliches und sprachliches Profil mit bilingualem Zug

Gemeinschaftskunde

Das Fach Gemeinschaftskunde wird im Einklang mit der Stundentafel an unserer Schule von der 8. bis zur 12. Jahrgangsstufe durchgängig unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich in Gemeinschaftskunde mit gesellschaftswissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen. Dabei entfalten sich die Inhalte vom unmittelbaren persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler, wie beispielsweise das Zusammenleben in der Familie oder Demokratie in Schule und Gemeinde, hin zu komplexeren Institutionen, Strukturen und Prozessen, wie das internationale Wirtschaftssystem, Migration und Integration, das politische Mehrebenensystem in Europa und vieles mehr.

In der Kursstufe werden, entsprechend der Methodik des Faches, kontrovers diskutierte Themenfelder, wie die Zukunft von Demokratie und Partizipation sowie Globalisierungsprozesse und die internationale Friedenssicherung problemorientiert behandelt. Wer sich über 4 Halbjahre hinweg vertieft mit den Themen des Faches Gemeinschaftskunde auseinandersetzen möchte, kann das 4-stündige Neigungsfach mit der Möglichkeit einer abschließenden schriftlichen Abiturprüfung wählen. Hier kommen dann auch soziologische und wirtschaftspolitische Themen zur Sprache. Der für 2 Halbjahre verpflichtende 2-stündige Gemeinschaftskundekurs bietet sich besonders als mündliches Prüfungsfach an, da aufgrund des Kontroversitäts- und Aktualitätsprinzips spannende Themen ausgewählt werden können.         

Als Informationsquellen dienen, neben dem unverzichtbaren Schulbuch, die aktuellen Medien. Daneben findet in Gemeinschaftskunde der Lebensweltbezug  besondere Beachtung: der Besuch einer Gemeinderatssitzung, einer Gerichtsverhandlung, aber auch Expertengespräche z.B. mit (Lokal-) PolitikerInnen sind Beispiele für die Umsetzung dieses Prinzips. In Ergänzung hierzu können bei Schülerinnen und Schülern des Geschwister Scholl Gymnasiums Waldkirch beliebte Planspiele z.B. zur internationalen Sicherheitspolitik stattfinden. Die Simulation von realen Prozessen (Rollenübernahme, Debatte, Teamarbeit, Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse) fördert die Persönlichkeitsbildung, und war für manch eine/n schon prägend für die kommende Berufs- und Studienfachwahl.

Wir verstehen es als grundlegenden Auftrag, die Grundrechte und die Prinzipien eines freiheitlichen und sozialen Rechtsstaates in ihren historisch-kulturellen Wurzeln nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als wertvolle Errungenschaft deutlich zu machen. Die Lehrkräfte an unserer Schule nehmen diesen Auftrag selbstbewusst wahr.

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